Das Toastmasters Treffen am 14.11. im Treff am Turm begann etwas später als es die Agenda vorsah, da der Moderator des Abends erst kurz vor 19 Uhr 30 eintraf. Doch dafür mit 2 Gästen und dem Stehgreifredenmoderator des Abends im Gepäck. Sein verspätetes Eintreffen entschuldigte er mit dem widerspenstigen Verhalten seines Druckers, der sich hartnäckig weigerte, die Agenden auszudrucken. An das Motto des Abends anknüpfend, sagte er das es ihm ein Rätsel sei, wieso sich der Drucker den heutigen Abend dafür ausgesucht hat. Kein gelungener Einstieg in einen Rhetorikclubabend, bei dem uns unser Area Director Saravanan mit seiner Anwesenheit beehrte!! Netterweise erklärte sich Ralf, der in der Nähe wohnt, bereit schnell nach Hause zu gehen und 10 Agenden zu drucken. An dieser Stelle herzlichen Dank an Ralf. Nachdem er wieder zurückgekehrt war, konnte der Abend durch unsere Präsidentin Ximeng eröffnet werden, wobei sie schon ein wahres rhetorisches Feuerwerk entzündete. Nachdem sie das Rednerpult für den Toastmaster des Abends Volker freigegeben hatte, machte dieser die Anwesenden mit dem Programm des Abends, den Clubgepflogenheiten und den örtlichen Gegebenheiten bekannt. Weiterhin ersuchte er die Anwesenden ihre Handys stummzuschalten. Als nächstes forderte er die Inhaber der unterstützenden Rollen der Reihe nach auf diese vorzustellen. Schließlich startete er die Aufwärmrunde mit dem Motto „Rätsel“ des Abends. Er wollte von jedem einzelnen Anwesenden wissen, was er oder sie als das größte Rätsel der Menschheit ansieht und weshalb. Die Antworten darauf waren sehr breitgefächert und beinhalteten z. B. eine Umschreibung der menschlichen Nase, wieso man sich freiwillig mit Mathematik beschäftigen kann, verlorenes Wissen der Menschheit. Eine Anwesende berichtete von einem Moment, in dem sie bei einer Szene im Fernsehen stark von Gefühlen bewegt wurde, während neben ihr ein kleiner Hund lag. Wieso der Hund dabei Empathie zeigte, indem er seinen Kopf auf ihren Schoß legte, empfand sie als ein Rätsel. Anschließend wurde der Abend mit den vorbereiteten Reden fortgesetzt. Die erste Rede wurde von Markus über Konfabulation gehalten. Damit ist gemeint, dass das menschliche Gehirn sich an Begebenheiten erinnert, die es in Wirklichkeit nicht erlebt hat und damit leicht anfällig für Manipulationen ist. In der Pause unterhielt sich ein Anwesender mit Ralf darüber: Bankbeschäftigten, welche einen Banküberfall erlebt haben, ist es untersagt mit ihren Kollegen darüber zu reden. Damit soll widersprüchlichen Zeugenaussagen vorgebeugt werden. Eva trat als 2. Rednerin auf und hielt ihren Eisbrecher. Darin thematisierte sie ihr Mathematikstudium, welches sie als die bisher größte Herausforderung ihres Lebens ansieht. Sie beschrieb in ihrer Rede Höhen und Tiefen ihres Studiums und appellierte an uns Zuhörer sich nicht von Rückschlägen von seinem Ziel abbringen zu lassen. Als Abschluss ihrer Rede präsentierte sie uns ihr Zertifikat als frischgebackene Mathematikerin. Auch die 3. und letzte Rede des Abends war ein Eisbrecher, gehalten von Inna. Sie schilderte darin, wie es war als ihre Familie vor Jahren aus der Ukraine nach Deutschland einwanderte und welche Höhen und Tiefen sie durchzustehen hatte bis sie sich an das neue Leben gewöhnt hatte. Sich selbst beschrieb sie dabei als schüchternes Entlein. Doch wenn sie so weiter macht wie in ihrer Rede, werden wir Zeuge werden, wie sich ein schüchternes Entlein zu einem prächtigen Schwan entwickeln wird. Im Anschluss an die vorbereiteten Reden moderierte Matthias die Stehgreifeden. In Anlehnung an das Motto des Abends stellte er die Stehgreifredner vor die Aufgabe eine von ihm vorgegebene prominente Person in einer Rede zu beschreiben ohne deren Namen zu nennen. Die Anwesenden waren damit vor ein Rätsel gestellt um welche Persönlichkeit es sich handelt. Als erste war Ximeng vor die Aufgabe gestellt die vorgegebene Person stehgreifredenmäßig zu beschreiben. Jeanine aus dem Publikum erriet Donald Duck als richtige Lösung. Peter war als nächster zu einer Stehgreifrede aufgefordert und hatte Siegmund Freud zu beschreiben was von mir richtig erraten wurde. Der 3. Stehgreifredner Karlheinz beschrieb Niel Armstrong in seiner Rede, was von Ralf erraten wurde. Der 4. Stehgreifredenbeitrag kam von Christiane, die Bülent Ceylan in ihrer Rede beschrieb. Als 5. und letzte Rede hörten wir von Ka eine Beschreibung von Boris Becker. Damit war der Stehgreifedenteil des Abends beendet und wir gingen nach der Pause zum Bewertungsteil über, welcher von Ximeng moderiert wurde. Alle 3 Redner, welche eine vorbereitete Rede gehalten hatten, erhielten dabei eine konstruktive und wertschätzende Bewertung von ihren jeweiligen Bewertungsrednern. Ralf wurde dabei von Peter, Eva von Christiane und Inna durch Carsten bewertet. Anschließend wurden noch die Berichte der unterstützenden Rollen eingeholt. Dabei zeigte sich, das Ke in der Rolle der Sprachstilbewerterin, Konny als Füllwortzählerin und Reiner in der Funktion des Zeitnehmers ihre Aufgaben mit viel Engagement versehen hatten. Ein nicht nur in meinen Augen gelungener Abend, bei dem unser Club unter den aufmerksamen Blicken unseres Area Director Saravanan eine gute Figur machte.